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Finanzielle Sicherheit durch Vermögen sollte einen eigentlich beruhigt schlafen lassen. Doch wer Vermögen zu Hause aufbewahrt, riskiert häufig eher das Gegenteil. Denn vor allem in den Wintermonaten, in denen es früher dunkel wird, haben es Einbrecher leicht und so wird täglich über einen neuen Einbruch berichtet. Verstecken Sie Ihre Ersparnisse und Wertgegenstände noch immer unter Matratzen oder in Socken, sollten Sie über einen Tresor mit dem passenden Gewicht nachdenken. Denn ein raffiniertes Versteck gibt es tatsächlich nicht. Die meisten Einbrecher sind Berufseinbrecher. So wie wir sämtliche Gewichte unserer Tresore kennen, kennen Einbrecher sämtliche Schlupfwinkel und Versteckmöglichkeiten in Ihrem Haus. Wir wissen und das sagt auch die Polizei, dass Berufsverbrechen wirklich jedes Versteck finden, wenn sie ausreichend Zeit für die Suche haben. Nur in einem Tresor sind Ihre Wertsachen sicher. Auch mit den Versicherungsleistungen, die erbracht werden, wenn ein Einbruch stattfand, sollte man sich beschäftigen. Auch hier ist das Gewicht des Tresors ausschlaggebend dafür, ob die Versicherung später zahlen wird oder nicht.


Sicher in einem gewichtigen Tresor oder doch lieber im Monopoly-Spiel?

Wer die Investition in einen gewichtigen Tresor scheut, kommt auf die interessantesten Ideen. Da wird das Bargeld im Monopoly-Spiel versteckt, da es hier hoffentlich zwischen all dem Spielgeld nicht auffallen wird. Auch im Kamin oder Ofen oder Zwischendachsparren befinden sich oft Wertsachen. Vielleicht hat man Glück und der Einbrecher hat noch nicht genug Erfahrung, um auf diese Verstecke zu kommen. Vielleicht hat er auch nicht genug Zeit oder wird gestört? Die materiellen Werte sollen durch den optimalen Versicherungsschutz gesichert werden. Doch wird sich diese weigern, den Schaden zu ersetzen, wenn die Wertsachen nicht in einem zugelassenen Wertschutzschrank oder Tresor mit mindestens 200 kg Gewicht untergebracht wurden. Alle Tresore unter diesem Gewicht sind, so sind sich Tresorhersteller und Versicherungsagenten einig, nicht geeignet.


Nicht nur das Gewicht des Tresors entscheidet über die Sicherheit.

Safes und Tresore gibt es in unterschiedlichen Gewichtsklassen zu unterschiedlichen Preisen. Doch nicht jeder Tresor mit dem richtigen Gewicht ist auch sicher. Nur solche, die spezielle Plaketten an der Tür-Innenseite aufweisen, sind von der Zertifizierungsstelle akkreditiert. Ihr kommt es nicht auf das Gewicht des Tresors, sondern vor allem auf die Schließtechnik an.


Das Eigengewicht des Tresors

Kennen Sie Schließkassetten? Hier glaubt man sich häufig in Sicherheit. Bargeld ist sicher verschlossen und man braucht zumindest ein paar Minuten, um die Sicherheitskassette zu öffnen. Was man in diesem Fall nicht bedenkt, ist das nicht vorhandene Eigengewicht. Die Schließkassette wird einfach mitgenommen. Ähnlich kann es Ihnen mit einem Tresor mit einem zu geringen Eigengewicht ergehen. Kommen Einbrecher nicht sofort an den Inhalt, so wird der Tresor eben einfach mitgenommen. Die Polizei rät hier zu einem Tresor mit mindestens 1000 kg Eigengewicht.

Der Einbau des Tresors sollte möglichst unauffällig geschehen. Hier raten Polizei und Versicherungen dazu, möglichst wenigen Menschen in der Umgebung von dem Tresor zu erzählen. Tresore mit einer Zahlenkombination sind solchen mit Schlüsseln vorzuziehen. Denn problematisch ist hier immer auch die Verwahrung des Schlüssels. Ist dieser erst einmal gefunden, kommen Diebe leicht an das Innere des Tresors, auch wenn dieser das erforderliche Eigengewicht aufweist. Sollten Sie sich dennoch gegen Zahlenschloss entscheiden, so sollte der niemals in der Wohnung oder in dem Haus aufbewahrt werden, in dem auf der Tresor steht. Jedenfalls, wenn Sie die Wohnung verlassen, sollten Sie den Schlüssel bei sich tragen.

Der Tresor lohnt sich nicht nur, um besser schlafen zu können, er schützt doch davor, dass Versicherungen nach einem Diebstahl nicht zahlen wollen. Klären Sie daher in jedem Fall mit Ihrer Versicherung ab, welcher Tresor geeignet ist. Diese wird Ihnen Auskunft zum Gewicht des Tresors und des bevorzugten Schließmechanismus geben. Sie sollten daher niemals nach dem Preis des Tresors oder allein aufgrund des Gewichts des Tresor entscheiden. Die Versicherung wird Ihnen zudem sagen, welche Werte in welchem Safe oder Tresor untergebracht werden müssen, damit die Versicherung unproblematisch Schäden reguliert.

Wertsachen von bis zu 1000€ können in einem Tresor mit einem einfachen Verschluss aufbewahrt werden. Haben die Wertsachen einen höheren Wert, so sind Sicherheitsschränke der Stufe S1 und S2 notwendig. Auch die Kombination mit einer Einbruchmeldeanlage ist vorteilhaft. Auch wenn Experten dazu raten, Bargeld besser in einem Bankschließfach oder auf dem Konto aufzubewahren, so eignen sich unsere Tresore auch zur Aufbewahrung in den eigenen vier Wänden. So ist man nicht an Bankscheckzeiten oder ein Abbuchungslimit bei Girokonten gebunden. Achten Sie aber zusätzlich auf einen Einbruchschutz in der Wohnung. So kommen Täter gar nicht erst in die Wohnung. Auch die Einrichtung einer Alarmanlage ist, neben dem Einbau eines Tresors mit dem erforderlichen Eigengewicht, eine weitere Möglichkeit, sich abzusichern. Bedenken Sie aber, dass die Hausratversicherung nicht in jeder Höhe Schutz bietet. Schmuck im Wert von maximal 20.000€ und Bargeld bis zur 1500€ sowie Wertpapiere bis zu einem Wert von 3000€ sind unproblematisch versichert. Darüber hinaus muss eine sogenannte Valorenversicherung abgeschlossen werden, damit die Versicherung einen Einbruchsschaden reguliert.

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